News

Schlagzeilen * Details * Newsletter

Schlagzeilen:


zur Übersicht

Details:



24.11.2017 - Wieder Sicherheitslücken in Intel-Prozessoren!

Intel LogoErst im Mai dieses Jahres hatten wir zuletzt über Sicherheitslücken in Intels Management-Engine (Intel ME), die in allen aktuellen Intel Prozessoren steckt, berichtet, nun wurden in dieser Einheit neue Sicherheitslücken entdeckt. Offenbar ermöglichen die Lücken primär eine Rechteausweitung, was die Lücke nicht ganz so schlimm wie die Letzte macht, aber nichtsdestotrotz gefährlich ist.

Welche Prozessoren sind betroffen?

Während bei den im Mai gefundenen Lücken Prozessoren ab Jahrgang 2010 betroffen waren, finden sich diese neuen Lücken überwiegend in Intel Prozessoren der letzten 2 Jahre. Wir listen jetzt nicht alle betroffenen Prozessoren auf, sondern verweisen gleich auf das Prüfprogramm von Intel. Anwender, die einen Computer mit Intel Prozessor haben (oder nicht wissen welcher Prozessor in ihrem Computer steckt), sollten das Intel Prüfprogramm herunterladen und den PC damit testen.

Wie verwende ich das Intel Prüfprogramm (SA-00086)?

Öffnen Sie die heruntergeladene Datei 'SA00086_Windows.zip' und kopieren sie den Ordner 'DiscoveryTool.GUI' in (z.B.) den Ordner Downloads. Öffnen Sie nun den kopierten Ordner und starten das Programm 'Intel-SA-00086-GUI.exe'. Bestätigen Sie die Sicherheitsfrage von Windows. Ein neues Fenster öffnet sich und in der zweiten Zeile berichtet das Programm ob Sicherheitslücken auf dem System gefunden wurden oder nicht.

Was tun, wenn das Prüfprogramm Sicherheitslücken meldet?

Besitzer eines verwundbaren Systems sollten beim Computer- oder Mainboard-Hersteller nach einem BIOS- bzw. UEFI-Update suchen/anfragen. Viele Anbieter haben Stand heute bereits aktualisierte BIOS/UEFI Versionen bereitgestellt. Zum Einspielen des Updates beachten Sie bitte die Anleitungen des jeweiligen Herstellers.

Download: 'Intel Testtool für die ME-Schwachstelle (SA-00086)' auf Intel.com

Quelle: 'Intel stopft neue Sicherheitslücken der Management Engine (SA-00086) ' auf Heise Online

zur Übersicht

24.11.2017 - Kritische Sicherheitslücke in HP-Druckern!

HP LogoDass Drucker, die übers Internet oder E-Mail genutzt werden können, aus Sicherheitsperspektive keine gute Idee sind, beweist HP. In zahlreichen Druckern des Herstellers wurden Sicherheitslücken gefunden, die zur Infektion des gesamten Heimnetzwerkes führen können.

HP stellt für diese Drucker bereits Sicherheitsupdates zur Verfügung. Alle Besitzer von HP-Druckern sollten unbedingt in der verlinkten Liste nachsehen, ob Ihr Drucker betroffen ist und gegebenenfalls das passende Firmware-Update installieren. Die Updates selbst sind leider nicht in der Liste verknüpft, sondern müssen auf der HP-Homepage im Supportbereich des jeweiligen Druckers heruntergeladen werden. Da HP die Sicherheitsupdates auf den Download-Seiten nicht gesondert kennzeichnet, sollten sie nach dem Begriff „Firmware“ im Namen der Datei suchen, um wirklich das Sicherheitsupdate und nicht nur einen Treiber herunterzuladen.

Info: Liste der betroffenen HP-Drucker auf HP.com (Englisch)

Download: HP Support Website

Quelle: 'Sicherheitslücke in HP-Druckern - Firmware-Updates stehen bereit' auf Heise Online

zur Übersicht

24.11.2017 - Vivaldi erweitert die Tab-Verwaltung!

Vivaldi LogoEinmal mehr beweist Vivaldi, dass man nicht den Internet-Gelegenheits-Anwender im Visier hat, sondern sich voll und ganz dem Vielsurfer verschrieben hat. Diese kennen das Problem, bei sehr vielen geöffneten Tabs geht die Übersicht verloren und es wird immer schwerer den richtigen Tab wiederzufinden. Vivaldi gibt dem Anwender nun dazu ein neues Panel zur Verfügung. Im Fenster-Panel werden alle Tabs vertikal aufgelistet. Dadurch steht mehr Platz für den Namen der Websites zur Verfügung und man gewinnt deutlich an Übersicht bei vielen geöffneten Tabs. Zudem werden dort auch die in dieser Sitzung geschlossenen Tabs aufgelistet.

Das Download-Panel stellt nun mehr Informationen über laufende Downloads zur Verfügung und ermöglicht diese zu pausieren und fortzusetzen. Darüber hinaus wurde wie üblich die Render-Engine aktualisiert. Mehr Details können die dem Heise Online Artikel (Deutsch) oder dem Vivaldi Blog (Englisch) entnehmen.

Download: Aktuelle Vivaldi Version

Quelle: 'Vivaldi-Browser mit neuer Tab-Verwaltung' auf Heise Online

Quelle: 'Vivaldi 1.13 adds Window Panel, improves Downloads and ...' auf Vivaldi.com (Englisch)

zur Übersicht

17.11.2017 – Sicherheitsupdate für Adobe Flash, Reader, Photoshop und weitere ...

Wie üblich hängt sich Adobe an Microsofts Tag der Updates an und veröffentlicht für viele Anwendungen Aktualisierungen. Hier eine Übersicht über alle Updates, die auch Sicherheitslücken schließen:

Adobe Flash LogoAdobe Flash:

Die neueste Version des Flash-Plugins trägt die Nummer 27.0.0.187. Alle Anwender sollten dieses Update rasch installieren, bzw. überprüfen, ob das nicht vom Flash-Update-Service bereits erledigt ist. Ein Besuch der 'Flash-Player-Infowebseite' gibt wie üblich Gewissheit.

Download: aktueller Flash Player Uninstaller, Windows, alle Browser

Download: aktuelle Flash Player Version, Windows, alle Browser (außer Internet Explorer)

Download: aktuelle Flash Player Version, Windows, Opera

Download: aktuelle Flash Player Version, Windows, Internet Explorer (und IE basierte Browser)

Info: Flash-Player-Infowebseite (zeigt die Version Ihres Flash Player Plugins an)

Adobe Reader & Acrobat:

Adobe Reader LogoAdobe Acrobat Reader DC und Acrobat DC liegen nun jeweils in Version 2018.009.20044 vor. Die langen Versionsnummern sind dem Umstand geschuldet, dass bei Acrobat und Reader in den DC Varianten eigentlich keine Versionsnummern mehr geplant sind, und man deshalb die deutlich längeren Build-Nummern angeben muss. Wir verwenden aber der Einfachheit halber weiter den Ausdruck Versionsnummer.

Wer Acrobat oder Reader nicht in der Cloud-Version verwendet, kann im Adobe Security Bulletin nachlesen, welches Update für seine Acrobat / Reader Version benötigt wird.

Anwender, die noch mit Acrobat XI auskommen müssen, sollten auf Version 11.0.23 updaten. Dies ist zugleich die letzte Version aus der 11.x Reihe. Acrobat 11 Anwender sollten also unbedingt über ein Upgrade auf die Version 2017 nachdenken, um auch weiterhin sicher zu sein.

Wer dem bestehenden Reader / Acrobat einfach nur das letzte Sicherheitsupdate verpassen möchte, tut dies am besten über 'HILFE → NACH UPDATES SUCHEN'. Alternativ bieten wir die neueste Version von Adobe Acrobat DC Reader unten zum Download an.

Download: Adobe Acrobat Reader DC

Info: Adobe Security Bulletin APSB17-36 (Englisch)

Adobe Digital Editions:

In Adobes E-Book-Reader Software ‚Digital Editions‘ wurden mehrere schwere Sicherheitslücken behoben. Anwender der Software sollten dringend auf Version 4.5.7 updaten.

Download: Adobe Digital Editions v4.5.7 für Windows

Quelle: Adobe Digital Editions Security Bulletin APSB17-39 (Englisch)

Adobe Photoshop:

Adobe Photoshop LogoAuch Photoshop erhält diesen Monat ein Sicherheitsupdate. Geschlossen wurden darin mindestens zwei Sicherheitslücken, die zur Infektion des Computers über manipulierte Dateien genutzt werden können.

Photoshop CC 2017 trägt nach dem Update die Versionsnummer 18.1.2. Auch in der neuen Photoshop 2018er Version wurde der Fehler bereits behoben. Das Update ist über die eingebaute Update-Funktion erhältlich.

Info: Adobe Security Bulletin APSB17-38 (Englisch)

Adobe InDesign:

Auch InDesign erhält diesen Monat ein Sicherheitsupdate. Geschlossen wurden darin mindestens eine kritische Sicherheitslücke die zur Infektion des Computers über manipulierte Dateien genutzt werden können. Hier behebt das Upgrade auf Version 13 das Risiko. Ein reines Sicherheitsupdate für ältere InDesign Versionen steht leider nicht zur Verfügung. Das Upgrade auf Version 13 ist für alle CC Abonnenten über den Creative Cloud Client möglich.

Info: Adobe Security Bulletin APSB17-34 (Englisch)

Biohazard LogoVorsicht vor älteren Photoshop und InDesign Versionen!

Sämtliche Photoshop Versionen vor Version 18.1.2 (2017.1.2) sind unsicher und werden es für alle Zeiten bleiben! Dasselbe gilt für InDesign vor Version 13.0. Wer fremde Dateien mit einem dieser Programme öffnet, kann den PC jederzeit mit Schadsoftware infizieren.

Adobe DNG Converter:

Adobe‘s Konverter für digitale Negative enthielt ebenfalls eine Sicherheitslücke, die genutzt werden kann, um den PC mit Schadsoftware zu infizieren. Dieses Problem wurde mit Version 10.0 des DNG Konverters behoben.

Quelle: Adobe Security Bulletin APSB17-37 (Englisch)

Download: Adobe DNG Konverter 10.0 für Windows

Shockwave :

Auch das Shockwave Plugin, sozusagen der "große Bruder" des Flash Plugins, hat einmal mehr ein Sicherheitsupdate erhalten. Die neue Ausgabe trägt die Versionsnummer 12.3.1.201. Den meisten Anwendern raten wir zur Deinstallation der Software, da Shockwave kaum noch benötigt wird. Wer Shockwave tatsächlich benötigt, sollte das Update aber unbedingt einspielen.

Adobe Connect:

Für die Web-Conferencing-Software gibt es ein als wichtig eingestuftes Sicherheitsupdate. Details dazu gibt es im Sicherheitsbulletin von Adobe.

Quelle: Adobe Connect Security Bulletin APSB17-35 (Englisch)

Adobe Experience Manager:

Zu guter Letzt steht ein Update für Adobe's Content Management System 'Experience Manager' zur Verfügung. Auch dieses wurde als wichtig eingestuft. Details findet man im Adobe Security Bulletin APSB17-26.

Quelle: Adobe Security Bulletin APSB17-41 (Englisch)

zur Übersicht

17.11.2017 – Microsoft's Tag der Updates

Microsoft Windows LogoDer allmonatliche Update-Reigen von Microsoft beinhaltet jeden Monat zahlreiche Sicherheitsupdates, die üblicherweise über die Funktion "Windows Update" automatisch installiert werden. Wer sichergehen will, dass alle Updates korrekt installiert wurden, kann der Microsoft Update Website einen Besuch abstatten. Fehlende Updates können da auch gleich nachinstalliert werden.

Download: Microsoft Update Website (nur mit Internet Explorer)

Kein Support mehr!

Wie üblich die Warnung an Benutzer von Windows XP und Windows VISTA: Diese Uralt-Betriebssysteme bekommt seit über drei Jahren (XP) bzw. sieben Monaten (VISTA) KEINE Sicherheitsupdates mehr! Wer XP/VISTA immer noch verwendet, sollte sich möglichst rasch um ein Upgrade bzw. einen neuen PC kümmern. Dasselbe gilt für Microsoft Office 2007 und älter.

Auch Windows Phone 8,1 erhält mittlerweile keine Updates mehr, weshalb Anwender dieses Betriebssystems auf Windows 10 Mobile upgraden sollten, sofern möglich.

zur Übersicht

17.11.2017 – LibreOffice 5.4.3 veröffentlicht

LibreOffice LogoWie letzte Woche angekündigt, steht nun auch eine Ausgabe aus der 5.4er Reihe parat, in der der „Flackerbug“ behoben wurde.

Was bringt nun also LibreOffice 5.4.3 gegenüber der 5.3er Reihe, deren Support Ende des Monats ausläuft, neues? Da hätten wir vor allem PivotTabellen in Calc, besseren Dokumentenaustausch mit Microsoft Office, AutoText aus Word-Vorlagen, Wasserzeichen-Generator und erweiterte Kontextmenüs. Einen etwas detaillierteren Überblick über die neuen Funktionen finden sich in dem verlinkten Heise Online Artikel. Wer noch mehr Details über die Neuerungen erfahren möchte, sollte sich dagegen die umfangreiche Liste der Neuerungen der LibreOffice-Entwickler selbst anschauen.

Hinweis:
Nach wie vor sollte für zügiges arbeiten die OpenGL Anzeige deaktiviert werden. Dazu klickt man auf EXTRAS → OPTIONEN. Im Optionen-Fenster wählt man in der linken Spalte ANSICHT und entfernt dann rechts den Haken bei "OpenGL für das rendern verwenden" falls es gesetzt ist. Der daraufhin folgenden Aufforderung LibreOffice neu zu starten sollte man nachkommen.

Quelle: 'LibreOffice 5.4 unterstützt Pivot-Charts und OpenPGP' auf Heise Online

Quelle: Liste der Neuerungen in LibreOffice 5.4

Download: Aktuelle LibreOffice Versionen (5.3 Serie) - Empfohlen

Download: Brandneue LibreOffice Versionen (5.4 Serie)

zur Übersicht

17.11.2017 – Neue Firefox Version komplett runderneuert!

Firefox LogoDie Mozilla Entwickler waren fleißig und haben nun Firefox 57 alias ‚Firefox Quantum‘ veröffentlicht. Laut eigener Marketingaussagen soll dies das größte Firefox Upgrade aller Zeiten sein. Tatsächlich wurde Firefox von Grund auf generalüberholt. Sowohl die Renderengine als auch die Oberfläche wurden zu weiten Teilen komplett neu programmiert. Ergebnis soll ein Firefox sein, der in Sachen Geschwindigkeit zur Konkurrenz aufschließen soll. Laut ersten unabhängigen Tests wurde das Ziel eindeutig erreicht.

Mozilla hofft, mit Quantum Anwender zu Firefox zurückzuholen, die zwischenzeitlich zur ehemals schnelleren Konkurrenz abgewandert sind. Wir hoffen, dass der Plan aufgeht, denn die immer größere Verbreitung von Google Chrome ist definitiv nicht gut für ein offenes Internet.

Einziger Haken am neuen Firefox ist, dass die alten Erweiterungen nicht mehr kompatibel sind. Nur Erweiterungen die bereits für den neuen Standard „WebExtensions“ programmiert sind funktionieren mit Firefox 57. Wer unbedingt bestimmte Erweiterungen benötigt, die noch nicht an Firefox 57 angepasst sind, muss vorerst auf die ESR Version von Firefox umsteigen, wo die alten XUL bzw. XPCOM Erweiterungen noch funktionieren. Diese Version 52 ESR wird noch bis Juni 2018 gepflegt, danach ist mit den alten Erweiterungen endgültig Schluss.

Firefox 57.0:

Version 57.0 behebt 15 Sicherheitslücken in Firefox, wovon drei als kritisch eingestuft wurden. Anwender die noch eine ältere Firefox Version verwenden (abgesehen von der ESR Version) sollten rasch updaten.

Firefox ESR 52.5:

Die Firefox ESR Ausgabe 52.5 schließt drei Sicherheitslücken, wovon zwei als kritisch eingestuft wurden.

Mozilla Firefox lässt sich über FIREFOX → HILFE → ÜBER FIREFOX auf die neue Version aktualisieren. Falls in dem Dialog eine ältere Version angezeigt wird, als wir hier im Text erwähnt hatten, bitte das entsprechende Installationsprogramm unten herunterladen und starten. Manchmal zeigt Firefox nämlich an, es gäbe kein Update, obwohl die Version veraltet ist.

Info: ESR steht bei Mozilla für 'Extended Support Release' also auf Deutsch 'verlängerter Unterstützungszeitraum'. Im Gegensatz zu den normalen Versionen, die alle 6 Wochen bereits von einer funktional überarbeiteten Nachfolgeversion ersetzt werden, werden die ESR Versionen ein Jahr lang mit Sicherheitsupdates versorgt, ohne dass man ständig geänderte Funktionen und damit oftmals nicht mehr funktionierende Erweiterungen hinnehmen muss. Für Anwender mit vielen Erweiterungen, Firmen, oder schlicht und ergreifend nur konservative Software-Anwender, sind die ESR-Varianten daher besser geeignet.

Quelle: 'Firefox Quantum ist da: "Größtes Update aller Zeiten"' auf Heise Online

Download: Aktuelle Firefox Version (Standard)

Download: Aktuelle Firefox Version (ESR)

zur Übersicht

07.11.2017 - KRACK - Der aktuelle Stand der Dinge

WLAN Lücke LogoDas Thema KRACK, also der Sicherheitslücke in WPA2, wird langsam transparenter. Die beste Nachricht überhaupt ist, dass die Lücke in Windows wohl tatsächlich bereits beim letzten Tag der Updates behoben wurde. Erste Befürchtungen, dass auch die WLAN-Treiber Sicherheitsupdates benötigen, scheinen unbegründet gewesen zu sein. Anwender von Windows 7 oder neuer sind, vorausgesetzt alle Upates wurden installiert, also nicht von KRACK bedroht.

Bei Apple ist KRACK in iOS 11.1 und macOS 10.13.1 behoben. WatchOS wird mit Version 4.1 und tvOS durch Version 11.1 abgesichert. Ältere Versionen bekommen wohl keine Sicherheitsupdates gegen KRACK mehr, was viele ältere iPhones und iPads zu Sondermüll macht oder halt einfach zu unsicheren Geräten.

Die meisten Desktop-Linux Distributionen sollten mittlerweile Patches ausgeliefert haben, natürlich ebenfalls nur für noch unterstützte Versionen.

Android Geräte sollten gegen KRACK geschützt sein, wenn sie die Android-Sicherheitspatch-Ebene 2017.11.06 oder neuer haben. Alle Android Geräte mit kleinerem Datum sind für KRACK anfällig, sofern der Hersteller nicht separate Patches dafür eingepflegt hat. Beim alternativen Android System ‚Lineage‘ wurde der Fehler schon ein wenig früher behoben. Der Einfachheit halber verweisen wir aber auch hier auf das Datum 2017.11.06.

Auch die Entwickler des freien Router-Betriebssystems DD-WRT haben bereits Patches gegen KRACK (bzw. den Fehler in der WPA-Supplicant Komponente) eingebaut. Besitzer eines Routers mit DD-WRT Betriebssystem sollten ebenfalls auf eine aktuelle Version updaten. Bei den anderen freien Router Betriebssystemen lohnt sich sicher auch eine Suche nach Updates. Gleiches gilt natürlich auch für die originale Firmware zahlreicher Router-Hersteller, auch hier kann man mit zahlreichen Updates bei allen möglichen Herstellern rechnen.

Fazit: Während man mit aktuellen Desktop-Betriebssystemen keine all zu großen Sorgen haben muss, sofern alle Updates installiert wurden, stellen vor allem alte Smartphones ein eklatantes Datenschutzrisiko dar. Gerade billige Android Smartphones bekommen meist niemals Updates und sind damit in vielerlei Hinsicht extrem unsichere Geräte. Aber selbst High-End Smartphones wie Samsung Galaxy S oder iPhones bekommen meist nur ein paar Jahre lang Updates. So bekommen z.B. sämtliche iPhone 5 und älter keine Updates mehr. Noch schlimmer ist die Situation bei IoT Geräten wie Überwachungskameras und dergleichen, da man hier bei vielen Anbietern überhaupt keine Informationen zum Sicherheitsstand erhält.

Info: 20.10.2017 - KRACK - Massive Schwachstelle in WLAN Standard

zur Übersicht

07.11.2017 - LibreOffice 5.3.7 löst Flackerproblem!

LibreOffice LogoDie LibreOffice Entwickler haben in Version 5.3.7 nun endlich den Fehler korrigiert, der mit Version 4.3.2 eingeführt wurde und zu flackernden Menüs geführt hatte. Warum es Monate gedauert hat, um einen einzigen Befehl im Quellcode zurückzunehmen, ist uns ein Rätsel, zumal die LibreOffice Entwickler sonst wirklich vorbildlich auf Fehlerberichte reagieren.

Damit steht LibreOffice Anwendern nun endlich wieder eine funktionierende LibreOffice Version mit Support zur Verfügung, wenn auch nur kurz, denn die Unterstützung von LibreOffice 5.3.7 endet bereits Ende November. Bis dahin steht aber dann LibreOffice 5.4.3 bereit, in der das Flacker-Problem ebenfalls gelöst sein dürfte.

Die Sache mit OpenGL:
Eine kleine Unannehmlichkeit bleibt in den neuen LibreOffice Versionen aber bestehen, sie verwenden nun standardmäßig OpenGL für die Darstellung der Benutzeroberfläche. Das war eine erste Maßnahme gegen das Flacker-Problem, welches nun aber unnötig wurde. Da die OpenGL Darstellung deutlich träger reagiert, sollte man wieder auf die klassische Darstellung zurückschalten. Dazu klickt man in LibreOffice auf EXTRAS → OPTIONEN. Im Optionen-Fenster klickt man in der linken Spalte auf ANSICHT und entfernt dann rechts den Haken bei "OpenGL für das rendern verwenden" falls es gesetzt ist. Der daraufhin folgenden Aufforderung LibreOffice neu zu starten sollte man nachkommen. Im Anschluss sollte die "Hardwarebeschleunigung" aktiv sein was man im Optionen-Fenster unter Ansicht auch jederzeit prüfen kann.

Download: LibreOffice Version 5.3.7 für Windows

zur Übersicht

07.11.2017 - Neues von Windows 10!

Microsoft Windows 10 LogoSeit einiger Zeit liefert Microsoft die neue Windows 10 Version 1709 aus. All zu viele spannende Neuerungen gibt es darin nicht, weshalb wir Neugierige hier einfach auf den entsprechenden Artikel von Heise Online verweisen. Die gute Nachricht ist aber, immerhin haben wir bisher noch keine neuen Fehler entdecken konnten, alle Upgrades die wir bisher durchgeführt haben, liefen problemlos.

Bald keine kostenlosen Windows 10 Upgrades mehr?
Dafür könnte es nun bald wirklich Schluss sein mit dem kostenlosen Windows 10 Upgrades. Zumindest das kostenlose Upgrade auf Windows 10 für Benutzer, die auf Assistenzsysteme angewiesen sind, endet zum 31.12.2017. Das Upgrade für alle ist ja bereits seit Mitte 2016 offiziell nicht mehr möglich. Inoffiziell ist es aber nach wie vor für alle Anwender mit mindestens Windows 7 noch möglich auf Windows 10 upzugraden. Ob das eben im neuen Jahr immer noch funktionieren wird, steht nun in den Sternen. Microsoft hat sich diesbezüglich auch auf Nachfrage von Heise Online keine Stellungnahme entlocken lassen.

Anwender, die aktuell noch Windows 7 oder 8.1 verwenden, sollten also vielleicht überlegen dieses Jahr noch auf Windows 10 upzugraden. Wenn das Upgrade auf einem PC einmal vollzogen wurde, kann man auch problemlos wieder zur alten Windows Version zurückkehren und behält dennoch die Windows 10 Lizenz für diesen Computer, sodass man später jederzeit wieder Windows 10 installieren kann.

Info: 'Windows 10: Microsoft veröffentlicht das "Fall Creators Update"' auf Heise Online

Quelle: 'Gratis-Upgrade auf Windows 10 für Nutzer von "Hilfstechniken" endet Ende des Jahres' auf Heise Online

zur Übersicht

07.11.2017 - Audacity 2.2 - Facelift aber weiterhin unsicher!

Audacity LogoDie Audacity Programmierer haben kürzlich Version 2.2 des beliebten Audio Editors veröffentlicht. Auffälligste Neuerung ist ein moderates Facelift der Programmoberfläche. Zudem kann man nun verschiedene Designs für die Oberfläche auswählen. Neben dem standardmäßig aktiven Theme ‚Leicht‘ steht ein dunkles Design, eines mit hohem Kontrast und das klassische Design der früheren Versionen zur Verfügung. Das Theme „Eigenes“ kann von bastel-willigen Anwendern selbst gestaltet werden. Trotz Facelift gewinnt Audacity sicher keinen Preis fürs Design, funktional gibt es aber nichts zu bemängeln.

Auch die Menüs wurden umsortiert um alles logischer zu gestalten. Altgewohnte Audacity Anwender werden aber anfangs erst mal etwas suchen müssen, um die umsortierten und teils auch umbenannten Menüeinträge wieder zu finden.

Abgesehen von den Renovierungsarbeiten an der Oberfläche sollen auch noch zahlreiche andere Fehler behoben worden sein. In Summe wurden 198 gemeldete Fehler behoben bzw. gewünschte Korrekturen angebracht.

Keine Sicherheitskorrekturen!
Leider haben sich die Audacity Entwickler des Themas Sicherheit einmal mehr nicht angenommen. Audacity ist weiterhin für DLL-Hijacking anfällig und das optional erhältliche FFmpeg-Plugin, das benötigt wird um gängige Audio-Dateien bearbeiten zu können, ist völlig veraltete und sorgt für zahlreiche weitere Infektionsmöglichkeiten. Dateien aus dem Internet oder von Fremden sollte man deshalb mit Audacity keinesfalls öffnen, ohne es zuvor in einem sicheren Programm konvertiert zu haben. Zudem sollte man die Audacity Projektedateien (*.aup) mit Notepad verknüpfen, um sich gegen das DLL-Hijacking abzusichern.

Download: Aktuelle Audacity Version

Info: Neue Funktionen in Audacity 2.2.0 (Englisch)

Info: Vollständige Release Notes für Audacity 2.2.0 (Englisch)

zur Übersicht

20.10.2017 – Sicherheitsupdates für Adobe Flash!

Adobe Flash LogoAdobe hat uns am vergangenen Tag der Updates überrascht, als es keinerlei Updates veröffentlicht hat, obwohl man ja eigentlich jeden Monat fest mit Sicherheitsupdates für zumindest Flash rechnet. Möglicherweise ist Adobe aber einfach nicht rechtzeitig fertig geworden mit dem Update, denn wenige Tage später steht ein Flash Update bereit und das hat es auch noch in sich, weil die Schwachstelle, die mit dem Update geschlossen wird, bereits aktiv zur Infektion von Computern ausgenutzt wird.

Die neueste Version des Flash-Plugins trägt die Nummer 27.0.0.170. Alle Anwender sollten dieses Update rasch installieren, bzw. überprüfen, ob das nicht vom Flash-Update-Service bereits erledigt ist. Ein Besuch der 'Flash-Player-Infowebseite' gibt wie üblich Gewissheit.

Download: aktueller Flash Player Uninstaller, Windows, alle Browser

Download: aktuelle Flash Player Version, Windows, alle Browser (außer Internet Explorer)

Download: aktuelle Flash Player Version, Windows, Opera

Download: aktuelle Flash Player Version, Windows, Internet Explorer (und IE basierte Browser)

Info: Flash-Player-Infowebseite (zeigt die Version Ihres Flash Player Plugins an)

zur Übersicht

20.10.2017 – Sicherheitsupdates für Java und weitere Oracle Software

Oracle Java LogoEine Woche nach Microsoft bringt nun auch Oracle Sicherheitsupdates für etliche seiner Programme. Das wichtigste dabei ist das Sicherheitsupdate für Java, das immer noch auf sehr vielen PCs installiert ist. Anwender, die weitere Oracle Programme installiert haben, können dem ‚Oracle Critical Patch Update Advisory - Oktober 2017‘ entnehmen, ob für diese Anwendungen ebenfalls Sicherheitsupdates bereitstehen.

Oracle hat Version 8.0 Update 151 der auf zahlreichen Computern zum Einsatz kommenden Java-Software herausgegeben. Darin wurden stolze 16 Sicherheitslücken geschlossen. In Summe haben die Lücken die höchste Gefahrenstufe vom Sicherheitsforscher Secunia zugewiesen bekommen, Anwender sollten also rasch updaten.

Wer nach dem Upgrade von Java in der Liste der installierten Programme zwei Java Versionen sieht, sollte die ältere davon deinstallieren. Wer Java nur für lokale Programme (z.B. LibreOffice, OpenOffice usw.) benötigt, nicht aber für Webseiten, der sollte das Java-Browser-Plugin deaktivieren.

Deaktivieren des Java-Browser-Plugin:
Suchen Sie in der Systemsteuerung nach Java und doppelklicken sie den Eintrag. Gehen Sie in dem neuen Fenster zum Karteireiter 'SICHERHEIT'. Dort entfernen Sie bitte das Häkchen bei 'JAVA-CONTENT IM BROWSER AKTIVIEREN' und klicken danach unten in dem Fenster auf 'OK'. Das Entfernen dieses Häkchens bewirkt, dass in Webseiten eingebettete Java-Applets nicht mehr funktionieren. Der Verlust dieser Funktionalität bedeutet aber auch ein großes Plus an Sicherheit, da hierdurch Java-Viren in Websites ebenfalls keinen Schaden mehr anrichten können. Sollte durch diese Deaktivierung, eine für sie wichtige Website nicht mehr funktionsfähig sein, müssen sie das Häkchen wieder zurück setzen. Allerdings sollte das heutzutage kaum noch irgendwo nötig sein.

Grundsätzlich gilt, wer Java nicht unbedingt benötigt, sollte es ganz deinstallieren. OpenOffice und LibreOffice Anwender (z. B.) benötigen Java jedoch noch für einige Funktionen.

Download: Aktuelle Java Version
(klicken sie auf der verlinkten Seite auf 'Windows Offline')

Quelle: 'Oracle Critical Patch Update Advisory - Oktober 2017' auf Oracle.com (Englisch)

zur Übersicht

20.10.2017 - KRACK - Massive Schwachstelle in WLAN Standard

KRACK LogoBelgische Sicherheitsforscher haben eine massive Sicherheitslücke im WLAN Standard WPA2 entdeckt. Angreifer können den Datenstrom zwischen zwei WLAN Geräten mitlesen, sofern sie sich in ausreichender Nähe zu beiden Geräten befinden. Somit können alle Informationen die über das WLAN versendet werden mitgelesen werden, sofern diese Übertragungen nicht noch einmal separat verschlüsselt sind, wie es z.B. bei HTTPS gesicherten Webseiten oder VPN-Tunneln üblich ist.

KRACK - Was geht!
Angreifer können die Kommunikation zwischen WLAN Geräten auslesen und manipulieren, sofern diese nicht noch einmal verschlüsselt ist. Durch das Auslesen der Daten könnten sensible Daten in fremde Hände fallen. Durch die Manipulation des Datenstroms könnten z.B. Viren eingeschleust werden.

KRACK - Was nicht geht!
Die KRACK Schwachstelle ermöglicht es Angreifern NICHT sich selbst in das WLAN einzuklinken. Daten, die sich auf den WLAN-Geräten befinden, können darüber also nicht ausgelesen oder manipuliert werden.

Welche WLAN Geräte sind betroffen?
Die schlechte Nachricht lautet mehr oder weniger ALLE, also sowohl PCs, Notebooks, Smartphones, Smart-Uhren und natürlich sämtliche IoT-Geräte. Während PCs und Notebooks relativ rasch mit Sicherheitsupdates versorgt werden dürften, sieht die Sache bei den SMART-Geräten ziemlich düster aus. Die allermeisten Android-Smartphones und Tabletts dürften wohl keine Updates mehr bekommen und sind dadurch gleich doppelt gefährdet, weil im Linux Programm WPA_Suplicant, das eben auch von Android verwendet wird, noch eine weitere kritische Lücke enthalten ist. Und von der grauenhaften Lage bei den IoT Geräten (Sicherheitskameras, Fernseher, Staubsauger usw…) haben wir schon zu oft berichten müssen, auch hier sehen wir schwarz. Während es vielleicht nicht so schlimm ist, wenn Angreifer die Daten des Staubsaugers mitlesen können, sind die Bilder der Überwachungskamera ein ganz anderer Fall.

Was ist mit den Routern?
Es wäre natürlich schön gewesen, wenn man das Problem mit einem Update am WLAN-Router beheben könnte, aber das ist leider nicht möglich, da das Problem bei den Empfängern (Clients) liegt. Router, dessen WLAN ausschließlich als Access-Point (also als WLAN-“Server“) fungiert brauchen keine Updates. Router, die so konfiguriert wurden, dass sie das WLAN-Netz eines anderen Routers/Access-Point „verstärken“ sind sehr wohl betroffen und daher sollten hier nach Updates Ausschau gehalten werden.

Was ist mit Range-Extendern?
Range Extender sind Geräte die sowohl Sender (Access-Point) als auch Client sind. Sie sind daher ebenfalls anfällig und sollten Updates erhalten.

Und Powerline/WLAN Adapter?
WLAN-Adapter fürs Stromnetz (Powerline/WLAN-Adapter) sind in der Regel nicht betroffen, da sie mist nur als Access-Point fungieren. Es gibt aber auch Geräte, die als WLAN-Powerline Bridge konfiguriert werden können, was sie zu ebenfalls verwundbaren Clients macht. Deshalb bieten erste Hersteller bereits Updates für Powerline-WLAN-Adapter.

Ausweg WPA1?
Findige Nutzer könnten jetzt auf die Idee kommen, statt WPA2 das ältere WPA(1) in ihren Routern einzustellen. Zwar können wir nicht mit Sicherheit sagen, ob die KRACK Attacke nicht auch bei WPA(1) funktioniert, aber es ist unbestritten, dass WPA(1) generell schon länger nicht mehr als Sicher gilt.

Fazit!
Die KRACK Schwachstelle ist echt übel. Sie wird zwar nicht zu massenhaft infizierten Computern führen, aber anders als z.B. Windows-Schwachstellen, die meist extrem rasch geschlossen werden, wird uns dieses Problem über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte begleiten. Welche Anwender werfen schon Geräte weg, die in ihren Augen funktionieren! Dass es keine einfache Möglichkeit für den Endanwender gibt seine Geräte auf den Fehler hin zu überprüfen, macht es nicht einfacher. Daher können wir nur hoffen, dass es bald WPA3 oder WPA2+ gibt, um sichere Geräte anhand der Kennzeichnung eindeutig zu erkennen. Bis dahin werden aber jeden Tag Millionen von unsicheren Geräten über die Ladentheken wandern.

Quelle: 'KRACK: So funktioniert der Angriff auf WPA2' auf Heise Security

Quelle: 'KRACK: Hersteller-Updates und Stellungnahmen' auf Heise Security

zur Übersicht

12.10.2017 – Microsoft's Tag der Updates

Microsoft Windows LogoDer allmonatliche Update-Reigen von Microsoft beinhaltet jeden Monat zahlreiche Sicherheitsupdates, die üblicherweise über die Funktion "Windows Update" automatisch installiert werden. Wer sichergehen will, dass alle Updates korrekt installiert wurden, kann der Microsoft Update Website einen Besuch abstatten. Fehlende Updates können da auch gleich nachinstalliert werden.

Download: Microsoft Update Website (nur mit Internet Explorer)

Microsoft beerdigt Office 2007 und Windows 10 Version 1511!

Office 2007 LogoWie schon oft erwähnt, ist nun auch Office 2007 aus dem Support rausgefallen. Das 10 Jahre alte Office Paket sollte daher nicht länger auf Computern eingesetzt werden die mit dem Internet verbunden sind, oder mit Dateien aus dem Internet in Berührung kommen.
Ebenfalls beendet ist der Support für die zweite Version von Windows 10 (1511). Anwender dieser Version sollten nun rasch auf Windows 10 1607 oder 1703 aktualisieren.

Kein Support mehr!

Windows Vista LogoWie üblich die Warnung an Benutzer von Windows XP und Windows VISTA: Diese Uralt-Betriebssysteme bekommt seit über drei Jahren (XP) bzw. sechs Monaten (VISTA) KEINE Sicherheitsupdates mehr! Wer XP/VISTA immer noch verwendet, sollte sich möglichst rasch um ein Upgrade bzw. einen neuen PC kümmern. Dasselbe gilt für Microsoft Office 2007 und älter.

Auch Windows Phone 8,1 erhält mittlerweile keine Updates mehr, weshalb Anwender dieses Betriebssystems auf Windows 10 Mobile upgraden sollten, sofern möglich.

zur Übersicht

12.10.2017 – Microsoft stellt Windows 10 Mobile Entwicklung ein!

Windows 10 LogoNur wenige Tage nachdem HP angekündigt hat, sein Windows 10 Mobile Flaggschiff „Elite X3“ nicht länger zu produzieren, macht Microsoft endlich offiziell, was sich leider bereits lange angedeutet hat – der Software Konzern stellt die Weiterentwicklung von Windows 10 Mobile ein!

Laut Microsoft Manager Joe Belfiore hat Microsoft es nicht geschafft ausreichend Entwickler für Apps zu finden, obwohl man alles versucht habe einschließlich finanziellem Anreiz und weitreichender technischer Unterstützung. Es scheint, als können nicht einmal ein so großer Konzern wie Microsoft aus dem Teufelskreis ausbrechen. Kunden kaufen keine Geräte mit Windows 10 Mobile (früher Windows Phone) weil es zu wenige Apps gibt, und es gibt zu wenige Apps weil es zu wenige Kunden gibt.

Dabei wäre Windows Phone bzw. Windows 10 Mobile seiner Konkurrenz in einigen Punkten deutlich überlegen gewesen. Bedienung und Sicherheit sind deutlich besser als bei Android Geräten und gegenüber Apple konnte man ebenfalls mit einfacherer Bedienung und über den Preis punkten.

Leider ist das jetzt alles Schnee von gestern. Zwar gibt es immer noch günstige Geräte bei den Händlern, aber mangels neuen Versionen wird voraussichtlich auch der Support auf absehbare Zeit enden. Die älteste Version von Windows 10 Mobile wird nur noch bis Jänner 2018 unterstützt. Geräte mit der neuesten Version erhalten voraussichtlich wenigstens bis Juni 2019 Sicherheitsupdates.

Quelle: 'Microsoft-Manager: Keine neuen Funktionen mehr für Windows-Phones' auf Heise Online

Quelle: 'Windows 10 Mobile Lifecycle Policy' auf Microsoft.com (Englisch)

zur Übersicht

12.10.2017 – Kaspersky bietet kostenlosen Virenschutz an!

Kaspersky Lab LogoKaspersky begibt sich unter die Anbieter kostenloser Virenschutz-Lösungen – und wie! Im Gegensatz zur Konkurrenz belästigt Kaspersky die Anwender der Gratis-Version nicht mit Werbung und auch der Aktualisierungs-Intervall ist nicht reduziert gegenüber den kostenpflichtigen Varianten. Wir konnten gegenüber der günstigsten Bezahlversion – Kaspersky Anti-Virus, nur 2 Einschränkungen feststellen: Es gibt keinen Aktivitätsmonitor. Diese Funktion soll Daten aktiv vor Verschlüsselungstrojanern schützen und auch die Fernverwaltung durch MyKaspersky ist in Kaspersky Free nicht verfügbar.

Damit ist Kaspersky Free auf jeden Fall ganz klar der beste kostenlose Virenschutz und abgesehen von dem theoretisch etwas schlechteren Schutz gegenüber Verschlüsselungstrojanern Kaspersky Anti-Virus praktisch ebenbürtig. Die teureren Versionen wie Kaspersky Internet Security bringen dann natürlich noch weitere Schutzfunktionen mit, die Kaspersky Free nicht bietet.

Quelle: 'Kaspersky Free: Kostenloser Antiviren-Schutz ab sofort verfügbar' auf Heise Online

Download: Aktuelle Kaspersky Free Version

zur Übersicht

12.10.2017 – Thunderbird Sicherheitsupdates!

Mozilla Thunderbird LogoMozilla hat kürzlich Version 52.4.0 des beliebten E-Mail-Programms Thunderbird veröffentlicht. Die neue Version behebt neun Sicherheitslücken, wovon eine als kritisch eingestuft wurde. Alle Thunderbird Anwender sollten daher zügig auf die neue Version updaten.

Mozilla Thunderbird lässt sich über EINSTELLUNGSICON (rechts neben der Suchleiste) → HILFE → ÜBER THUNDERBIRD auf die neue Version aktualisieren.

Download: Aktuelle Thunderbird 52er Version

zur Übersicht

12.10.2017 – Firefox Sicherheitsupdates!

Mozilla Firefox LogoDie Mozilla Entwickler waren fleißig und haben etliche Sicherheitslücken in den beiden neuen Firefox Versionen behoben.

Firefox 56.0:

Version 56.0 behebt 18 Sicherheitslücken in Firefox, wovon eine als kritisch eingestuft wurden. Anwender die noch eine Firefox Version vor 55.0 verwenden (abgesehen von der ESR Version) sollten rasch updaten.

Firefox ESR 52.4:

Die Firefox ESR Ausgabe 52.4 beinhaltet alle Sicherheitskorrekturen aus Firefox 56, aber keine neuen Funktionen.

Mozilla Firefox lässt sich über FIREFOX → HILFE → ÜBER FIREFOX auf die neue Version aktualisieren. Falls in dem Dialog eine ältere Version angezeigt wird, als wir hier im Text erwähnt hatten, bitte das entsprechende Installationsprogramm unten herunterladen und starten. Manchmal zeigt Firefox nämlich an, es gäbe kein Update, obwohl die Version veraltet ist.

Info: ESR steht bei Mozilla für 'Extended Support Release' also auf Deutsch 'verlängerter Unterstützungszeitraum'. Im Gegensatz zu den normalen Versionen, die alle 6 Wochen bereits von einer funktional überarbeiteten Nachfolgeversion ersetzt werden, werden die ESR Versionen ein Jahr lang mit Sicherheitsupdates versorgt, ohne dass man ständig geänderte Funktionen und damit oftmals nicht mehr funktionierende Erweiterungen hinnehmen muss. Für Anwender mit vielen Erweiterungen, Firmen, oder schlicht und ergreifend nur konservative Software-Anwender, sind die ESR-Varianten daher besser geeignet.

Download: Aktuelle Firefox Version (Standard)

Download: Aktuelle Firefox Version (ESR)

zur Übersicht

12.10.2017 – Wieder Sicherheitslücke in Nvidia Treibern!

Nvidia LogoErst Ende April dieses Jahres haben wir über Sicherheitslücken in den Nvidia Grafiktreibern berichtet, jetzt musste der Grafikchip-Hersteller erneut nachbessern.

Die Version 385.69 der Treiber für Gforce, NVS und Quadro Serien behebt das Problem. Anwender mit Nvidia Grafik sollten bei Gelegenheit updaten und dabei nach Möglichkeit die „Geforce Experience“ deinstallieren/weglassen.

Quelle: 'Sicherheitsupdates: Lücke in GPU-Treiber von Nvidia könnte Angreifer zu Admins machen' auf Heise Online

Download: 'Aktuelle NVIDIA Treiber' auf NVIDIA.de

zur Übersicht

25.09.2017 - CCleaner mit Trojaner verseucht

Biohazard LogoAngreifern ist es gelungen, in die Server von Piriform einzubrechen, und Schadcode in CCleaner Version 5.33.6162 einzubauen. Auf diesem Wege dürfte sich die Schad-Software auf etliche Rechner verbreitet haben und ermöglichte es den Angreifern dadurch Zugriff auf diese Computer zu erhalten.

Anwender, die CCleaner installiert haben, sollten die Software am besten deinstallieren. Wir können CCleaner ohnehin schon seit längerem nicht mehr uneingeschränkt empfehlen. Wer unbedingt an CCleaner festhalten möchte, sollte zumindest sichergehen, dass Version 5.34 oder neuer installiert ist.

Quelle: 'Backdoor in CCleaner ermöglichte Fernzugriff – Update dringend empfohlen' auf Heise Online

zur Übersicht

25.09.2017 - Google schließt Sicherheitslücke in Chrome

Google Chrome LogoGoogle hat schwere Sicherheitslücken in seinem Browser Google Chrome geschlossen. Anwender dieses Browsers sollten sicherstellen, dass sie Version 61.0.3163.100 oder neuer verwenden. Für Anwender die nicht wissen, wie sie die Google Chrome Versionsnummer prüfen bzw. Updates installieren können, haben wir die passende Google Chrome Support-Website verlinkt.

Quelle: 'Google schließt Lücken in Chrome und Chromium' auf Heise Online

Info: 'Google Chrome aktualisieren' auf Google.com

zur Übersicht

25.09.2017 - LibreOffice 5.3.6 und 5.4.1 veröffentlicht

LibreOffice LogoDie LibreOffice Entwickler haben die Version 5.3.6 und 5.4.1 der freien Bürosuite veröffentlicht. In der neuen Fassung wurden wieder etliche Fehler korrigiert, sicherheitsrelevante sind jedoch nicht darunter.

Da auch in diesen neuen LibreOffice Versionen der Bug mit den flackernden Menüs noch immer nicht behoben wurde, raten wir weiterhin zur Benutzung von LibreOffice Version 5.2.7.

Wie schon im letzten Artikel zum diesem Thema geschrieben, gehen wir auf die neuen Funktionen der 5.4 Serie dann ein, wenn man diese auch vernünftig nutzen kann.

Download: LibreOffice Version 5.2.7 für Windows

zur Übersicht

15.09.2017 – Bluetooth-Sicherheitslücken in allen Computern und Smartphones

Bluetooth LogoEgal ob Windows, iOS (MacOS?), Android oder Linux, alle System sind oder waren anfällig für Sicherheitslücken, wenn sie einen Bluetooth-Chip haben. Je nach System erlauben diese Lücken das belauschen des Netzwerkverkehrs (Windows) bis zur Infektion der Geräte mit Viren (Android, Linux und iOS). MacOS, also das Betriebssystem der Apple Notebooks, wurde anscheinend gar nicht erst untersucht (vermutlich wegen des geringen Marktanteils), da aber in der Vergangenheit oft dieselben Lücken in iOS und MacOS zu finden waren, ist es gut möglich, das auch ältere MacOS Versionen anfällig sind.

Windows:
Wie schon geschrieben, sind die Auswirkungen der Lücken unter Windows nicht ganz so schlimm wie unter den anderen Betriebssystemen, aber trotzdem alles andere als Harmlos. Microsoft hat die Lücken mit den Updates von Juli und September behoben. Alle Windows Versionen ab Windows 7 sind also geschützt, wenn alle Sicherheitsupdates installiert sind. Windows Vista, XP und davor werden nicht mehr mit Updates versorgt und sind dementsprechend sehr unsicher.

Apple iOS und MacOS:
Apple hat die Lücken bereits in iOS 10 behoben. Alle iOS Geräte (iPhone, iPod, iPad) die noch Version 9 oder älter installiert haben, sind daher über Bluetooth angreifbar. Bei älteren Geräten, die kein Update auf iOS 10 bekommen, sollte man daher Bluetooth abschalten, zumindest in der Öffentlichkeit.
Über MacOS muss man wie schon geschrieben spekulieren. Sollten die Fehler in MacOS auch vorhanden sein, dürften sie wohl zur selben Zeit wie das iOS 10 Upgrade behoben worden sein. Da MacOS 10.12 wenige Tage nach iOS 10 veröffentlicht wurde, wäre es naheliegend, das die Lücken darin behoben wurden, sofern sie existiert haben. Mac-Anwender sind also gut beraten auf diese Version zu aktualisieren oder Bluetooth in der Öffentlichkeit abzuschalten.

Android:
Bei Android über Sicherheit zu schreiben ist zwar ein bisschen wie gegen eine Wand zu reden, da sehr viele Android Geräte selten bis nie Sicherheitsupdates bekommen, dennoch sei erwähnt, dass die Lücken in Android von Google kürzlich behoben wurden. Die Google eigenen Geräte der Pixel und Nexus Baureihen sollten bereits Update erhalten haben (sofern sie überhaupt noch Updates bekommen). Von anderen Herstellern liegen keine Meldungen dazu vor. Wer auf seinem Gerät aber ohnehin schon eine Weile keine Sicherheits-Updates mehr bekommen hat, sollte ebenfalls Bluetooth dauerhaft deaktivieren.

Linux:
Für Linux liegen bisher noch keine Sicherheitsupdates bereit. Hier sollte Bluetooth ebenfalls bis auf weiteres deaktiviert werden.

Quelle: 'BlueBorne: Android, Linux und Windows über Bluetooth angreifbar' auf Heise Online

zur Übersicht

15.09.2017 – Sicherheitsupdates für Adobe Flash, ColdFusion und RoboHelp!

Adobe LogoWie üblich hängt sich Adobe an Microsofts Tag der Updates an und veröffentlicht für viele Anwendungen Aktualisierungen. Hier eine Übersicht über alle Updates, die auch Sicherheitslücken schließen:

Adobe Flash:

Die neueste Version des Flash-Plugins trägt die Nummer 27.0.0.130. Alle Anwender sollten dieses Update rasch installieren, bzw. überprüfen, ob das nicht vom Flash-Update-Service bereits erledigt ist. Ein Besuch der 'Flash-Player-Infowebseite' gibt wie üblich Gewissheit.

Download: aktueller Flash Player Uninstaller, Windows, alle Browser

Download: aktuelle Flash Player Version, Windows, alle Browser (außer Internet Explorer)

Download: aktuelle Flash Player Version, Windows, Opera

Download: aktuelle Flash Player Version, Windows, Internet Explorer (und IE basierte Browser)

Info: Flash-Player-Infowebseite (zeigt die Version Ihres Flash Player Plugins an)

ColdFusion:

Nutzer von Adobe ColdFusion sollten ebenfalls unbedingt Updates installieren, um schwere Sicherheitslücken zu schließen. Updates gibt es hier für die Versionen 11 und 2016. Wie die Updates zu installieren sind, steht in dem 'Adobe Security BulletinAPSB17-30'.

Quelle: 'Adobe Security Bulletin APSB17-30' auf Adobe.com (Englisch)

Adobe RoboHelp:

Zu guter Letzt steht ein Update für Adobe's Hilfetext-Editor ‚RoboHelp‘ zur Verfügung. Auch dieses wurde als wichtig eingestuft. Wer Adobe RoboHelp auf seinem PC installiert hat, sollte das folgende Update herunterladen und installieren.

Download: Adobe RoboHelp 2017.0.2 für Windows

zur Übersicht

15.09.2017 – Microsoft's Tag der Updates

Microsoft Windows LogoDer allmonatliche Update-Reigen von Microsoft beinhaltet jeden Monat zahlreiche Sicherheitsupdates, die üblicherweise über die Funktion "Windows Update" automatisch installiert werden. Wer sichergehen will, dass alle Updates korrekt installiert wurden, kann der Microsoft Update Website einen Besuch abstatten. Fehlende Updates können da auch gleich nachinstalliert werden.

Diesen Monat sind unter anderem Sicherheitslücken für den Bluetooth-Stack (siehe Artikel weiter oben) enthalten, aber auch für etliche andere Windows-Komponenten bzw. Microsoft Programme.

Download: Microsoft Update Website (nur mit Internet Explorer)

Letztes Monat für Office 2007 hat begonnen!

Am 10. Oktober 2017 beendet Microsoft den Support für Office 2007. Anwender die dieses Office Paket immer noch einsetzten, sollten sich nun wirklich bald um ein Upgrade auf Office 2016 oder einen Wechsel auf LibreOffice Gedanken machen.

Kein Support mehr!

Wie üblich die Warnung an Benutzer von Windows XP und Windows VISTA: Diese Uralt-Betriebssysteme bekommt seit über drei Jahren (XP) bzw. fünf Monaten (VISTA) KEINE Sicherheitsupdates mehr! Wer XP/VISTA immer noch verwendet, sollte sich möglichst rasch um ein Upgrade bzw. einen neuen PC kümmern. Dasselbe gilt für Microsoft Office 2003 und älter.

Auch Windows Phone 8,1 erhält mittlerweile keine Updates mehr, weshalb Anwender dieses Betriebssystems auf Windows 10 Mobile upgraden sollten, sofern möglich.

zur Übersicht

15.09.2017 – Schwere Sicherheitslücken in WLAN-Router D-Link DIR-850L

Router Security LogoMindestens 10 schwere Sicherheitslücken hat D-Link in seinen WLAN-Router DIR-850L eingebaut. Das hat kürzlich ein Sicherheitsforscher herausgefunden. Weil D-Link in der Vergangenheit offenbar sehr langsam auf seine Entdeckungen reagiert haben, hat er die Schwachstellen diesmal gleich veröffentlicht, statt sie vorher an den Hersteller zu melden. Das setzt Besitzer des Gerätes einerseits einem höheren Risiko aus, andererseits wird D-Link so unter starken Zugzwang versetzt die Lücken rasch zu beheben.

Es sieht aus, als hätte die Taktik funktioniert, denn bereits am 19. September will D-Link nun ein Update bereitstellen, das die Lücken schließt. Besitzer dieses Routers sollten also ab diesem Tag nach Updates auf der D-Link Website suchen. Ohne dieses Update ist der Router so verwundbar, dass er vorübergehend besser aus dem Verkehr gezogen wird.

Quelle: 'Schwere Lücke im Router D-Link DIR-850L: Patches kommen am 19. September' auf Heise Online

Download: D-Link Support Website für DIR-850L

zur Übersicht

15.09.2017 – Router für Hacker-Angriffe missbraucht

Router Security LogoRouter (und IoT Geräte) sind des Hackers beste Freunde. Diese unscheinbaren kleinen Kästchen, die das Internet im Haushalt verteilen, sind ein gefundenes Fressen für Hacker. Denn die allerwenigsten Besitzer dieser Kästchen installieren jemals Sicherheitsupdates. Und so kam es, dass ein Hacker mühelos etliche Netgear Router kapern konnte, und diese für Angriffe auf besonders lohnenswerte Firmen missbrauchen konnte. Die gekaperten Netgear Router wurden so zu Erfüllungsgehilfen des Hackers, der damit nicht nur die angegriffenen Firmen schädigte, sondern vermutlich auch den Internetzugang der Router-Besitzer massiv stört.

Der Hacker benutzt zwar aktuell nur Netgear-Router des Modells WNR2000, aber nachdem alle Router-Hersteller regelmäßig Sicherheits-Updates veröffentlichen, appellieren wir hiermit gleich an ALLE Besitzer eines Routers, mal wieder nachzusehen, ob nicht Updates für das Gerät verfügbar sind und diese gegebenenfalls rasch zu installieren.

Quelle: 'RouteX: Netgear-Router für Brute-Force-Angriffe missbraucht' auf Heise Online

Download: Netgear Support Website

zur Übersicht

08.09.2017 – Sicherheitsupdates für Adobe Reader und Acrobat!

Adobe Reader LogoAdobe Reader und Acrobat liegen nun jeweils in Version 2017.012.20098 vor. Die langen Versionsnummern sind dem Umstand geschuldet, dass bei Acrobat und Reader in den DC Varianten eigentlich keine Versionsnummern mehr geplant sind, und man deshalb die deutlich längeren Build-Nummern angeben muss. Wir verwenden aber der Einfachheit halber weiter den Ausdruck Versionsnummer. Wer vorerst noch bei Version 11 des Reader oder Acrobat bleiben will oder muss, sollte das Update auf Version 11.0.21 installieren. Von älteren Versionen von Reader raten wir aus Sicherheitsgründen ab.

Wer dem bestehenden Reader / Acrobat einfach nur das letzte Sicherheitsupdate verpassen möchte, tut dies am besten über 'HILFE → NACH UPDATES SUCHEN'. Alternativ bieten wir die Updates für die Windows Versionen unten an.

Download: Adobe Reader DC Update 2017.012.20098

Download: Adobe Acrobat DC Update 2017.012.20098

zur Übersicht

08.09.2017 – Vermutlich Millionen Instagram-Benutzerdaten gestohlen

Ein Programmierfehler in Instagram wurde vermutlich von Hacker ausgenutzt, um Millionen von Nutzerdaten von Instagram zu stehlen.Zwar sollen keine Passwörter gestohlen worden sein, aber immerhin E-Mail-Adressen und Telefonnummern. Diese könnten für große Spam-Fluten oder Social-Engineering missbraucht werden.

Quelle: 'Fehler in API: Möglicherweise Millionen Kontaktdaten von Instagram-Usern öffentlich' auf Heise Online

zur Übersicht

20.08.2017 – Thunderbird Sicherheitsupdates!

Mozilla Thunderbird LogoMozilla hat kürzlich Version 52.3.0 des beliebten E-Mail-Programms Thunderbird veröffentlicht. Die neue Version behebt laut Mozilla auch Sicherheitslücken, Details dazu hat der Hersteller aber bisher nicht veröffentlicht. Da das Ausmaß der behobenen Sicherheitslücken nicht bekannt ist, sollten alle Thunderbird-Anwender das Update zügig installieren.

Mozilla Thunderbird lässt sich über EINSTELLUNGSICON (rechts neben der Suchleiste) → HILFE → ÜBER THUNDERBIRD auf die neue Version aktualisieren.

Download: Aktuelle Thunderbird 52er Version

zur Übersicht

20.08.2017 – FOXIT: Sicherheitslücken und PR-Desaster

Biohazard LogoDie Firma Foxit hat gerade erst gezeigt, wie man mit Sicherheitslücken besser nicht umgeht. Zwei von Sicherheitsexperten gefundene Schwachstellen in seinem PDF-Reader wollte Foxit zuerst nicht beheben, da sie laut dem Hersteller aufgrund anderer Sicherheitsfunktionen nicht ausnutzbar wären. Einen Tag später und vermutlich unter reichlich Kritik aus der Security-Szene eingebrochen, machte das Unternehmen dann eine Kehrtwende und versprach dann doch rasche Updates für die Software.

Von dem PR-Desaster abgesehen, sollten Anwender von Foxit Reader sehr gut aufpassen welche PDF-Dokumente sie öffnen, bis die versprochenen Updates verfügbar sind, oder gleich zum original PDF-Reader von Adobe wechseln.

Info: 'Zero-Day-Lücken im PDF Reader: Foxit will doch patchen' auf Heise Online

zur Übersicht

12.08.2017 – Sicherheitsupdate für Adobe Flash, Reader/Acrobat, Digital Editions und Experience Manager!

Wie üblich hängt sich Adobe an Microsofts Tag der Updates an und veröffentlicht für viele Anwendungen Aktualisierungen. Hier eine Übersicht über alle Updates, die auch Sicherheitslücken schließen:

Adobe Flash:

Adobe Flash LogoDie neueste Version des Flash-Plugins trägt die Nummer 26.0.0.151. Alle Anwender sollten dieses Update rasch installieren, bzw. überprüfen, ob das nicht vom Flash-Update-Service bereits erledigt ist. Ein Besuch der 'Flash-Player-Infowebseite' gibt wie üblich Gewissheit.

Download: aktueller Flash Player Uninstaller, Windows, alle Browser

Download: aktuelle Flash Player Version, Windows, alle Browser (außer Internet Explorer)

Download: aktuelle Flash Player Version, Windows, Opera

Download: aktuelle Flash Player Version, Windows, Internet Explorer (und IE basierte Browser)

Info: Flash-Player-Infowebseite (zeigt die Version Ihres Flash Player Plugins an)

Adobe Reader & Acrobat:

Adobe Reader LogoAdobe Acrobat Reader DC und Acrobat DC liegen nun jeweils in Version 2017.012.20093 vor. Die langen Versionsnummern sind dem Umstand geschuldet, dass bei Acrobat und Reader in den DC Varianten eigentlich keine Versionsnummern mehr geplant sind, und man deshalb die deutlich längeren Build-Nummern angeben muss. Wir verwenden aber der Einfachheit halber weiter den Ausdruck Versionsnummer.

Wer Acrobat oder Reader nicht in der Cloud-Version verwendet, der sollte auf Version 2015.006.30352 updaten.

Anwender, die noch mit Acrobat XI auskommen müssen, sollten auf Version 11.0.21 updaten. Anwender die noch Reader XI einsetzen sollten eher auf Adobe Reader CC upgraden.

Wer dem bestehenden Reader / Acrobat einfach nur das letzte Sicherheitsupdate verpassen möchte, tut dies am besten über 'HILFE → NACH UPDATES SUCHEN'. Alternativ bieten wir die neueste Version von Adobe Acrobat DC Reader unten zum Download an.

Download: Adobe Acrobat Reader DC

Info: Adobe Security Bulletin APSB17-24 (Englisch)

Adobe Digital Editions:

In Adobes E-Book-Reader Software ‚Digital Editions‘ wurden mehrere schwere Sicherheitslücken behoben. Anwender der Software sollten dringend auf Version 4.5.6 updaten.

Download: Adobe Digital Editions v4.5.6 für Windows

Quelle: Adobe Digital Editions Security Bulletin APSB17-27 (Englisch)

Adobe Experience Manager:

Zu guter Letzt steht ein Update für Adobe's Content Management System 'Experience Manager' zur Verfügung. Auch dieses wurde als wichtig eingestuft. Details findet man im Adobe Security Bulletin APSB17-26.

Quelle: Adobe Security Bulletin APSB17-26 (Englisch)

zur Übersicht

12.08.2017 – Microsoft's Tag der Updates

Microoft Windows LogoDer allmonatliche Update-Reigen von Microsoft beinhaltet jeden Monat zahlreiche Sicherheitsupdates, die üblicherweise über die Funktion "Windows Update" automatisch installiert werden. Wer sichergehen will, dass alle Updates korrekt installiert wurden, kann der Microsoft Update Website einen Besuch abstatten. Fehlende Updates können da auch gleich nachinstalliert werden.

Download: Microsoft Update Website (nur mit Internet Explorer)

Kein Support mehr!

Wie üblich die Warnung an Benutzer von Windows XP und Windows VISTA: Diese Uralt-Betriebssysteme bekommt seit über drei Jahren (XP) bzw. vier Monaten (VISTA) KEINE Sicherheitsupdates mehr! Wer XP/VISTA immer noch verwendet, sollte sich möglichst rasch um ein Upgrade bzw. einen neuen PC kümmern. Dasselbe gilt für Microsoft Office 2003 und älter.

Auch Windows Phone 8,1 erhält mittlerweile keine Updates mehr, weshalb Anwender dieses Betriebssystems auf Windows 10 Mobile upgraden sollten, sofern möglich.

zur Übersicht

12.08.2017 – Firefox: Sicherheitsupdates und Update-Ärger!

Firefox LogoDie Mozilla Entwickler waren fleißig und haben etliche Sicherheitslücken in den beiden neuen Firefox Versionen behoben (siehe unten). Leider ist es aber gar nicht so einfach diese Updates zu bekommen, denn der Update-Mechanismus streikt offenbar, zumindest auf unserem Test-PC. Auch nach einigen Tagen zeigt Firefox bei uns immer noch die Version 54 als aktuell an, obwohl mittlerweile Version 55.0.1 verfügbar ist. Firefox Anwender die sich nicht anderweitig informieren, wiegen sich so also in falsche Sicherheit, während sie in Wirklichkeit eine stark verwundbare Version einsetzen.

Abhilfe schafft ein manuelles Update, aber auch hier hat Mozilla einen Stolperstein eingebaut. Lädt man nämlich das reguläre Installationspaket von der Mozilla Website herunter, bekommt man ohne Rückfrage eine zum Betriebssystem „passende“ Version von Firefox. Also 32Bit Firefox für 32Bit Windows und 64Bit Firefox für 64Bit Windows. Was auf den ersten Blick gut klingt, sorgt deshalb für Probleme, weil die 32Bit Version auf 64Bit Windows nicht deinstalliert wird. Das heißt die alte, unsichere Version ist parallel zur neuen Version auf dem System. Wir raten daher allen Firefox Anwendern dazu, sämtlich alten Firefox Versionen zu deinstallieren, bevor man die neue installiert.

Firefox 55.0.1:

Version 55.0.(1) behebt 29 Sicherheitslücken in Firefox, wovon 6 als kritisch eingestuft wurden. Anwender die noch eine Firefox Version vor 54.0 verwenden (abgesehen von der ESR Version) sollten rasch updaten.

Firefox ESR 52.3:

Die Firefox ESR Ausgabe 52.3 beinhaltet alle Sicherheitskorrekturen aus Firefox 55, aber keine neuen Funktionen.

Mozilla Firefox lässt sich über FIREFOX → HILFE → ÜBER FIREFOX auf die neue Version aktualisieren. Falls in dem Dialog eine ältere Version angezeigt wird, als wir hier im Text erwähnt hatten, bitte das entsprechende Installationsprogramm unten herunterladen und starten. Manchmal zeigt Firefox nämlich an, es gäbe kein Update, obwohl die Version veraltet ist.

Info: ESR steht bei Mozilla für 'Extended Support Release' also auf Deutsch 'verlängerter Unterstützungszeitraum'. Im Gegensatz zu den normalen Versionen, die alle 6 Wochen bereits von einer funktional überarbeiteten Nachfolgeversion ersetzt werden, werden die ESR Versionen ein Jahr lang mit Sicherheitsupdates versorgt, ohne dass man ständig geänderte Funktionen und damit oftmals nicht mehr funktionierende Erweiterungen hinnehmen muss. Für Anwender mit vielen Erweiterungen, Firmen, oder schlicht und ergreifend nur konservative Software-Anwender, sind die ESR-Varianten daher besser geeignet.

Download: Aktuelle Firefox Version (Standard)

Download: Aktuelle Firefox Version (ESR)

zur Übersicht

12.08.2017 – LibreOffice 5.3.5 und 5.4.0 veröffentlicht

LibreOffice LogoDie LibreOffice Entwickler haben die Version 5.3.5 und 5.4.0 der freien Bürosuite veröffentlicht. In der neuen Fassung wurden wieder etliche Fehler korrigiert, sicherheitsrelevante sind jedoch nicht darunter.

Normalerweise würden wir jetzt auf die neuen Funktionen der Version 5.4.0 eingehen und gleichzeitig davor warnen diese Version jetzt schon produktiv einzusetzen, weil sie potentiell noch Fehler enthält. Leider ist die Situation bei LibreOffice zurzeit aus unserer Sicht nicht normal, denn in Version 5.3.2 wurde ein Fehler in LibreOffice eingebaut, der flackernde Menüs zur Folge hat. Obwohl sich bereits zahlreiche Anwender darüber beschwert haben, wurde das Problem seit Monaten nicht behoben. Manche mögen diese Probleme als kosmetischer Natur einstufen, aber wer täglich mit LibreOffice arbeitet, kann sich dadurch durchaus gestört fühlen, uns geht es jedenfalls so.

Obwohl der Fehler LibreOffice also nicht unbenutzbar oder instabil macht, betrachten wir die 5.3er und 5.4er Serien vorläufig als einen Rückschritt gegenüber Version 5.2.7. Nachdem bisher keine Sicherheitslücken in 5.2.7 bekannt sind, raten wir Anwendern dieser Version die Update-Aufforderungen vorerst zu ignorieren und bei dieser Version zu bleiben.

Wer unbedingt die neuen Funktionen der 5.3er oder gar schon der brandneuen 5.4er Serie verwenden möchte, der hat die Qual der Wahl zwischen einer flackernden oder einer etwas trägen und unschönen Benutzeroberfläche. Letzteres kann erreicht werden, wenn man unter EXTRAS → OPTIONEN das Optionen-Fenster öffnet, und dort in dem Bereich ANSICHT ein Häkchen bei „OpenGL ...“ macht.

Einen Artikel über die Neuerungen der 5.4er Serie reichen wir nach, wenn diese aus unserer Sicht benutzbar geworden ist.

Download: LibreOffice Version 5.2.7 für Windows

zur Übersicht

12.08.2017 – Vivaldi stoppt das Herumgezappel!

Vivaldi LogoWer kennt es nicht, man geht auf irgendeine Website, und an allen Ecken und Enden blickt und zappelt irgendetwas. Und es sind nicht immer nur Werbebanner, die nerven. Vivaldi 1.11 macht jetzt Schluss mit nervigen GIF-Animationen. Ein Klick auf das Bild-Symbol in der Taskleiste genügt und schon öffnet sich ein kleines Menü, indem man unter „Animationen“ zwischen „Immer, Einmal“ und Niemals“ wählen kann. Unser Favorit ist „Einmal“, denn so laufen GIF-Animationen genau einmal durch und stören danach nicht länger. Da das Menü nur einen Klick entfernt ist, kann man je nach Bedarf schnell umschalten.

Der Lesemodus, de man über ein kleines Buch-Icon in der Adresszeile de/aktivieren kann, wurde deutlich aufgewertet. Über das Zahnrad-Symbol rechts oben kann man eine Formatierungsleiste einblenden, wo man rasch die Schrift-Eigenschaften des Lesemodus an seine Bedürfnisse einstellen kann.

Weitere Änderungen umfassen unter anderem einen Schieberegler für die Sensibilität von Mausgesten, einen aktualisierte Chromium-Unterbau und Verbesserungen bei den Schnellwahl-Thumbnails.

Abgesehen davon hat Vivaldi jetzt ein neues Icon. Zufälligerweise hat es Ähnlichkeit mit einem roten Kreis, was wiederum nicht so weit weg von einem roten O ist. Ein kleiner Seitenhieb von Vivaldi Boss Jon von Tetzchner auf seine frühere Firma Opera? ;)

Download: Aktuelle Vivaldi Version

Quelle: 'Vivaldi 1.11 – Focus on accessibility' auf Vivaldi.com (Englisch)

zur Übersicht

12.08.2017 – Microsoft Surface: Design Hui, Verarbeitung Pfui?

Microsoft Surface LogoMicrosofts Notebooks und Tabletts der Surface Reihe wurden Anfangs belächelt, sind jetzt aber begehrt und das trotz happiger Preise. Das schicke Design und der große Funktionsumfang weckt natürlich Interesse. Eigentlich würde man bei den stolzen Preisen der Surface Produkte erwarten, dass diese auch hervorragend verarbeitet sind, doch laut Aussagen der amerikanischen Verbraucherschützer von ‚Consumer Reports‘ soll das nicht der Fall sein. So hätte eine 90741 Personen umfassende Gruppe von Surface Besitzern überdurchschnittlich häufig mit Hardware-Problemen zu kämpfen. Die Autoren kommen daher zu dem Schluss, dass die Verarbeitung der Surface Tabletts und Notebooks unterdurchschnittlich sei.

Auch der Heise Redaktion waren schon einige Unzulänglichkeiten bei ihren Surface Testgeräten aufgefallen. Wir selbst haben bisher nur einen Kunden mit Surface Geräten und dort sind bislang keine Probleme mit der Hardware aufgefallen.

Wie nicht anders zu erwarten, widerspricht Microsoft den Daten von ‚Consumer Reports‘ deutlich. Microsoft nennt die Ausfallrate ‚significantly lower than 25%‘ (signifikant weniger als 25%) auf 2 Jahre gemessen, ohne selbst exakte Zahlen zu nennen. Dafür nennt Microsoft einen andere Zahl, nämlich nur einen Vorfall pro 100 verkaufter Einheiten bei den neuesten Surface Generationen. Eine Erklärung, warum die Zahlen von ‚Consumer Reports‘ so weit von Microsofts eigenen Zahlen abweichen, haben wir bisher leider nicht entdeckt.

Quelle: 'Erhöhte Ausfallraten: US-Verbraucherschützer warnen vor Microsofts Laptops und Tablets' auf Heise Online

Quelle: Microsofts Reaktion auf die Zahlen von Consumer Reports (Englisch)

zur Übersicht

05.08.2017 – MS Outlook: Drei schwere Sicherheitslücken geschlossen!

Microsoft Office LogoZu ungewohntem Zeitpunkt veröffentlichte Microsoft für Outlook wichtige Sicherheitsupdates. Das Microsoft mit der Veröffentlichung der Updates nicht bis zum nächsten Tag der Updates warten wollte, lässt tief blicken. Anwender von Outlook sollte diese Updates daher möglichst rasch installieren.

Zwar schreibt Heise Online, dass die Updates über Windows Update ausgeliefert würden, aber leider tauchen da in der Realität einige Hürden auf. Zum einen dürften die meisten Privatanwender mittlerweile die sogenannten Click-To-Run Versionen von Microsoft Office verwenden. Diese Endkunden-Versionen lassen sich gar nicht über Windows bzw. Microsoft Update mit Updates versorgen. Stattdessen muss das Update aus der Anwendung heraus gestartet werden. Die meisten Anwender von Microsoft Office / Outlook dürften das gar nicht wissen und daher lange mit unsicheren Versionen arbeiten. Zwar sollten auch diese Updates theoretisch automatisch durchgeführt werden, in der Praxis haben wir aber bei den meisten Kunden mit Microsoft Office noch fehlende Sicherheitsupdates feststellen müssen. Die Webseite ‚Installieren von Office-Updates‘ liefert die Anleitung zur Update-Suche für die Office Click-to-Run Versionen.

Wer die auf der zuvor genannten Website gezeigten Update Funktion in Outlook nicht findet, setzt wahrscheinlich eine klassisch installierte Office Version ein. Diese finden sich neuerdings leider nur mehr in Unternehmen mit Volumen-Lizenzen, bei alten Office Versionen waren sie aber auch noch im Handel zu finden. Hier ist das Update Prozedere wesentlich besser gelöst. Es muss nur sichergestellt sein, dass in Windows Update die Funktion zum Aktualisieren aller Microsoft Produkte aktiviert ist. Dank der EU-Antimonopolgesetze wird leider standardmäßig nur Windows selbst mit Updates versorgt. So können sie Microsoft Update aktivieren bzw. prüfen, ob es aktiviert ist:

Windows 7 & Windows 8.1:
Windows 7 hatten wir gerade nicht zur Verfügung, die Einstellung sollte aber identisch zu Windows 8.1 sein. Öffnen Sie die Systemsteuerung und suchen/öffnen sie Windows Update. Klicken sie in der linken Spalte auf ‚Einstellungen ändern‘. Machen Sie ein Häkchen bei ‚Updates für andere Microsoft Produkte bereitstellen...‘.

Windows 10:
Drücken Sie die Windows-Taste auf der Tastatur und klicken sie auf das Zahnradsymbol links unten im Startmenü. In der „Einstellungen“-App klicken sie auf ‚Update und Sicherheit‘. Unter Windows Update klicken sie auf ‚Erweiterte Optionen‘. Unter ‚Erweiterte Optionen‘ machen Sie ein Häkchen bei ‚Updates für andere Microsoft Produkte bereitstellen...‘. Damit wäre das Thema erledigt, aber wenn wir schon Windows Update konfigurieren, sehen wir uns noch einen wichtigen Punkt in Windows 10 an. Klicken sie relativ weit unten im Fenster auf ‚Übermittlung von Updates auswählen‘. Auf dieser Seite stellen sie sicher, dass die Option ‚PCs in meinem lokalen Netzwerk‘ aktiviert ist. Auf keinen Fall sollte die Option ‚PCs in meinem lokalen Netzwerk und PCs im Internet‘ aktiviert sein, denn in dem Fall würden fremde Personen ihre Internetverbindung nutzen um Updates herunterzuladen, was in niemandes Interesse sein dürfte, solange man nicht unendlich schnelles Internet hat. Vor allem bei Tarifen mit beschränktem Datenvolumen kann das schnell sehr teuer werden!
(Die Anleitung gilt für Windows 10 Creators Update [1703]. Ältere Windows 10 Versionen können leicht unterschiedlich sein.)

Quelle: 'Microsoft Outlook: Wichtige Sicherheitsupdates schließen Lücken' auf Heise Online

Info: 'Installieren von Office-Updates' auf Microsoft.com

zur Übersicht

05.08.2017 – Java: Update für das Sicherheitsupdate

Oracle Java LogoWenige Tage nachdem Oracle Update 141 mit etlichen Sicherheitsupdates für Java 8.0 veröffentlicht hat, steht schon das nächste Java Update vor der Tür. Eine der Änderungen in dem 141er Update verursachte Probleme bei manchen Webstart-Anwendungen, dieses Problem wird nun mit Update 144 behoben. Wer mit Java 8.0 Update 141 also keine Probleme hat bräuchte auch nicht upzudaten. Der Einfachheit halber empfehlen wir aber allen Anwendern immer die aktuellste Java Version zu verwenden.

Wer nach dem Upgrade von Java in der Liste der installierten Programme zwei Java Versionen sieht, sollte die ältere davon deinstallieren. Wer Java nur für lokale Programme (z.B. LibreOffice, OpenOffice usw.) benötigt, nicht aber für Webseiten, der sollte das Java-Browser-Plugin deaktivieren.

Deaktivieren des Java-Browser-Plugin:

Suchen Sie in der Systemsteuerung nach Java und doppelklicken sie den Eintrag. Gehen Sie in dem neuen Fenster zum Karteireiter 'SICHERHEIT'. Dort entfernen Sie bitte das Häkchen bei 'JAVA-CONTENT IM BROWSER AKTIVIEREN' und klicken danach unten in dem Fenster auf 'OK'. Das Entfernen dieses Häkchens bewirkt, dass in Webseiten eingebettete Java-Applets nicht mehr funktionieren. Der Verlust dieser Funktionalität bedeutet aber auch ein großes Plus an Sicherheit, da hierdurch Java-Viren in Websites ebenfalls keinen Schaden mehr anrichten können. Sollte durch diese Deaktivierung, eine für sie wichtige Website nicht mehr funktionsfähig sein, müssen sie das Häkchen wieder zurück setzen. Allerdings sollte das heutzutage kaum noch irgendwo nötig sein.

Grundsätzlich gilt, wer Java nicht unbedingt benötigt, sollte es ganz deinstallieren. OpenOffice und LibreOffice Anwender (z. B.) benötigen Java jedoch noch für einige Funktionen.

Download: Aktuelle Java Version
(klicken sie auf der verlinkten Seite auf 'Windows Offline')

Quelle: '8u144 Update Release Notes' auf Oracle.com (Englisch)

zur Übersicht

24.07.2017 – Sicherheitsupdates für Java, VirtualBox und weitere Programme

Eine Woche nach Microsoft bringt nun auch Oracle Sicherheitsupdates für etliche seiner Programme. Das wichtigste dabei ist das Java Sicherheitsupdate, aber auch VirtualBox dürfte bei manchen Anwendern installiert sein. Anwender, die weitere Oracle Programme installiert haben, können dem ‚Oracle Critical Patch Update Advisory - Juli 2017‘ entnehmen, ob für diese Anwendungen ebenfalls Sicherheitsupdates bereitstehen.

Quelle: 'Oracle Critical Patch Update Advisory - July 2017' auf Oracle.com (Englisch)

Java:

Java LogoOracle hat Version 8.0 Update 141 der auf zahlreichen Computern zum Einsatz kommenden Java-Software herausgegeben. Darin wurden stolze 28 Sicherheitslücken geschlossen, wovon man die meisten als kritisch einstufen kann.

Wer nach dem Upgrade von Java in der Liste der installierten Programme zwei Java Versionen sieht, sollte die ältere davon deinstallieren. Wer Java nur für lokale Programme (z.B. LibreOffice, OpenOffice usw.) benötigt, nicht aber für Webseiten, der sollte das Java-Browser-Plugin deaktivieren.

Deaktivieren des Java-Browser-Plugin:

Suchen Sie in der Systemsteuerung nach Java und doppelklicken sie den Eintrag. Gehen Sie in dem neuen Fenster zum Karteireiter 'SICHERHEIT'. Dort entfernen Sie bitte das Häkchen bei 'JAVA-CONTENT IM BROWSER AKTIVIEREN' und klicken danach unten in dem Fenster auf 'OK'. Das Entfernen dieses Häkchens bewirkt, dass in Webseiten eingebettete Java-Applets nicht mehr funktionieren. Der Verlust dieser Funktionalität bedeutet aber auch ein großes Plus an Sicherheit, da hierdurch Java-Viren in Websites ebenfalls keinen Schaden mehr anrichten können. Sollte durch diese Deaktivierung, eine für sie wichtige Website nicht mehr funktionsfähig sein, müssen sie das Häkchen wieder zurück setzen. Allerdings sollte das heutzutage kaum noch irgendwo nötig sein.

Grundsätzlich gilt, wer Java nicht unbedingt benötigt, sollte es ganz deinstallieren. OpenOffice und LibreOffice Anwender (z. B.) benötigen Java jedoch noch für einige Funktionen.

Download: Aktuelle Java Version
(klicken sie auf der verlinkten Seite auf 'Windows Offline')

VirtualBox:

In dem PC-Emulator VirtualBox wurden 14 Sicherheitslücken geschlossen, kritisch ist jedoch keine. Nichtsdestotrotz sollten Anwender von VirtualBox bei Gelegenheit auf die Version 5.1.24 updaten.

Download: Aktuelle VirtualBox Versionen auf VirtualBox.org

zur Übersicht

24.07.2017 – Cisco WebEx: Die nächste Sicherheitslücke geschlossen

Biohazard LogoWie bereits im März musste Cisco mal wieder Lücken in seiner Web-Conferencing-Software ‚WebEx‘ schließen. Da diese Lücken über den Browser ausnutzbar sind, sollten Anwender die dieses Plugin installiert haben, es unbedingt rasch aktualisieren oder deinstallieren.

Die abgesicherte Ausgaben tragen folgende Versionsnummer:

Für Google Chrome / Opera / Vivaldi / Firefox: 1.0.12

Für Internet Explorer: Kein Update nötig

Quelle: 'Web-Conferencing-Software: Cisco stopft erneut kritische Lücke in WebEx' auf Heise Online

zur Übersicht

24.07.2017 – Verschlüsselungstrojaner jetzt auch für NAS-Boxen

Router Security LogoWannaCry war erst der Anfang. Über einen ähnlichen Infektionsweg lassen sich wunderbar auch NAS-Boxen (Netzwerkfestplatten) infizieren, auf denen üblicherweise eine (veraltete) Linux-Version eingesetzt wird. Während Betriebssysteme auf Heim-Computern üblicherweise monatlich mit Updates versorgt werden, sehen NAS-Boxen oft niemals ein Update.

Kein Wunder also, dass sich nun auch die ersten Angriffe auf NAS-Boxen bekannt werden. Immerhin sind es extrem lohnende Ziele, denn viele Benutzer solcher Boxen denken die Daten darauf wären sicher und machen keine Backups davon. Dabei sind Daten auf NAS-Geräte kaum sicherer verwahrt als auf dem PC an sich, bzw. bei veralteter Software sogar deutlich unsicherer!

Anwender von NAS-Boxen sollten also unbedingt regelmäßig nach Updates für diese Geräte suchen. Zudem sollte man sehr gut überlegen, ob man den Zugriff auf seine Daten über das Internet wirklich aktivieren sollte. Zu guter Letzt sollten Daten auf dem NAS selbstverständlich ebenso gesichert werden, wie Daten auf PCs!

Quelle: 'SambaCry: Erste Angriffe auf Linux-NAS-Boxen gesichtet' auf Heise Online

zur Übersicht

24.07.2017 – Wieder Sicherheitslücke in Millionen Überwachungskameras

Router Security LogoLangsam aber sicher entwickeln sich Überwachungskameras zum Albtraum jedes Administrators. Immer wenn in irgendeiner Kamera eine Lücke gefunden wird, sind in der Regel gleich Millionen von Kameras betroffen, die dieselbe Software verwendet. So aktuell wieder mit Kameras von Axis. Beim Hersteller selbst sind schon 249 Modelle betroffen, da der Fehler aber in einer Software-Bibliothek eines Fremdanbieters steckt, sind noch unzählige andere Hersteller betroffen. Genau Zahlen kann man nicht nennen, weil die Bibliothek OpenSource ist und von jedem Hersteller kostenlos und ohne Registrierung genutzt werden kann.

Betreibern von Sicherheitskameras (und allen sonstigen IoT Gräten) können wir daher nur folgendes raten:

Quelle: 'Sicherheitslücke in Axis-Überwachungskamera mit Breitenwirkung' auf Heise Online

zur Übersicht

14.07.2017 – Sicherheitsupdate für Adobe Flash und Connect!

Wie üblich hängt sich Adobe an Microsofts Tag der Updates an und veröffentlicht für viele Anwendungen Aktualisierungen. Hier eine Übersicht über alle Updates, die auch Sicherheitslücken schließen:

Adobe Flash:

Adobe Flash LogoDie neueste Version des Flash-Plugins trägt die Nummer 26.0.0.137. Alle Anwender sollten dieses Update rasch installieren, bzw. überprüfen, ob das nicht vom Flash-Update-Service bereits erledigt ist. Ein Besuch der 'Flash-Player-Infowebseite' gibt wie üblich Gewissheit.

Download: aktueller Flash Player Uninstaller, Windows, alle Browser

Download: aktuelle Flash Player Version, Windows, alle Browser (außer Internet Explorer)

Download: aktuelle Flash Player Version, Windows, Opera

Download: aktuelle Flash Player Version, Windows, Internet Explorer (und IE basierte Browser)

Info: Flash-Player-Infowebseite (zeigt die Version Ihres Flash Player Plugins an)

Adobe Connect:

Für die Web-Conferencing-Software gibt es ein als wichtig eingestuftes Sicherheitsupdate. Details dazu gibt es im Sicherheitsbulletin von Adobe.

Quelle: Adobe Captivate Security Bulletin APSB17-22 (Englisch)

zur Übersicht

14.07.2017 – Microsoft's Tag der Updates

Windows LogoDer allmonatliche Update-Reigen von Microsoft beinhaltet jeden Monat zahlreiche Sicherheitsupdates, die üblicherweise über die Funktion "Windows Update" automatisch installiert werden. Wer sichergehen will, dass alle Updates korrekt installiert wurden, kann der Microsoft Update Website einen Besuch abstatten. Fehlende Updates können da auch gleich nachinstalliert werden.

Download: Microsoft Update Website (nur mit Internet Explorer)

Supportende für Windows Phone 8.1

Microsoft hat den Support für Windows Phone 8.1 eingestellt. Wer mit solchen Smartphones regelmäßig im Internet surft oder E-Mail nutzt, sollte auf Windows 10 Mobile upgraden, wenn möglich.

Kein Support mehr!

Wie üblich die Warnung an Benutzer von Windows XP und Windows VISTA: Diese Uralt-Betriebssysteme bekommt seit über zwei Jahren (XP) bzw. drei Monaten (VISTA) KEINE Sicherheitsupdates mehr! Wer XP/VISTA immer noch verwendet, sollte sich möglichst rasch um ein Upgrade bzw. einen neuen PC kümmern. Dasselbe gilt für Microsoft Office 2003 und älter.

zur Übersicht

10.07.2017 - Sicherheitslücke in Fritzbox Geräten

Router Security LogoLaut einem Heise Online Artikel wurde in der Fritzbox Firmware ein Sicherheitsproblem entdeckt, das zum Erkunden der Heimnetz-Konfiguration genutzt werden kann. Angreifer können sich so detaillierte Einblicke ins Heimnetz verschaffen und mögliche Angriffe starten.

AVM, Hersteller der Fritzboxen hat bisher keine öffentliche Stellungnahme zu dem Thema abgegeben, laut Heise dürften aber alle Fritzboxen betroffen sein, die IPv6 unterstützen. Bisher gibt es keine Updates gegen diese Sicherheitslücke, weshalb wir allen Anwendern solcher Geräte empfehlen, IPv6 zumindest vorübergehend abzuschalten. Das gelingt unter "Heimnetz/Netzwerkeinstellungen/IPv6".

Quelle: 'Fritzbox-Lücke erlaubt delikate Einblicke ins lokale Netz' auf Heise Online

zur Übersicht

03.07.2017 – Zum Thema Petya/NotPetya

Biohazard LogoAn alle Leser die sich fragen, warum wir nichts zum Thema Petya/NotPetya schreiben, also dem Erpressungstrojaner, der in den letzten Tagen wieder weltweit tausende Systeme beschädigt hat: Unserer Meinung nach gibt es dazu nicht viel zu schreiben. Letztendlich ist das mehr oder weniger dasselbe Phänomen wie vor einigen Wochen die WannaCry Epidemie. Anwender, die immer noch mit Windows Vista oder älter hantieren, sollten langsam begriffen haben, dass sie auf tickenden Zeitbomben sitzen. Dasselbe gilt natürlich für Anwender, die zwar ausreichend aktuelle Betriebssysteme einsetzen (Windows 7 oder neuer) aber aus welchen Gründen auch immer keine Updates installieren.

Anwender, die ihre Systeme aktuell halten und nicht auf dubiose E-Mails hereinfallen, müssen sich letztendlich keine Sorgen machen. Sicherungen seiner wichtigen Daten sollte man so oder so regelmäßig erstellen, nicht nur wegen Erpressungsstrojanern.

Info: 'Alles, was wir bisher über den Petya/NotPetya-Ausbruch wissen' auf Heise Online

zur Übersicht

Newsletter:


Je nachdem wie oft Sie über Neuigkeiten informiert werden wollen, bietet Ihnen CB Computerservice den passenden Newsletter an, der Sie bequem per E-Mail über aktuelle Sicherheitsrisiken, neue Treiber und Programme informiert. Bitte auf den folgenden Link klicken, um zum Antrag-Formular zu gelangen:

Newsletter beantragen

zur Übersicht

 

Wir empfehlen:

LibreOffice Logo

Opera Logo

Thunderbird Logo

Kaspersky Logo

c't Logo

Diese Website ist kompatibel zu:

W3C XHTML

Das CSS Logo des W3C